Du bist die Ba­sis
    Du hast die Wahl

Es ist Zeit, dass wir als Volk ba­sis­de­mo­kra­tisch di­rekt über alle wich­ti­gen po­li­ti­schen Fra­gen ab­stim­men. Die ba­sis­de­mo­kra­ti­sche Par­tei Deutsch­land – kurz die­Ba­sis – hat das Ziel, Sie als Bür­ger di­rekt ent­schei­den zu lassen.

In die­ser ers­ten Ba­sis-Ab­stim­mung fin­den Sie sechs po­li­ti­sche The­men, über die Sie so­fort on­line ab­stim­men kön­nen. So wird die Par­tei die­Ba­sis das im Land­tag in Nord­rhein-West­fa­len mit al­len wich­ti­gen Fra­gen ma­chen – wir fra­gen di­rekt den Bür­ger, wir fra­gen Sie.

Tref­fen Sie eine Ent­schei­dung für die­se Ab­stim­mung und für Ihre Stim­me bei der Land­tags­wahl. Se­hen Sie so­fort, wie alle an­de­ren Bür­ger sich
ent­schie­den haben.

Die Ab­stim­mung:
Pro­bie­ren Sie Ba­sis­de­mo­kra­tie ganz ein­fach aus

The­ma #1223

Bil­dung in NRW: Di­gi­ta­li­sie­rung der Schulen

Die Dis­kus­si­on um die Di­gi­ta­li­sie­rung in den Schu­len, ähn­lich wie beim Kli­ma­schutz und Mi­gra­ti­ons­po­li­tik, ist po­la­ri­siert. In den Me­di­en rund um das The­ma Di­gi­ta­li­sie­rung kom­men ent­we­der Di­gi­tal-En­thu­si­as­ten oder Di­gi­tal-Kri­ti­ker zu Wort. Durch die Po­la­ri­sie­rung kommt der ei­gent­lich nö­ti­ge Dis­kurs oft zu kurz.
Die ein­ge­schärnk­te Dar­stel­lung des Sach­ver­halts sorgt da­für, dass in der Dis­kus­si­on blin­de Fle­cken ent­ste­hen – so­wohl bei Di­gi­ta­li­sie­rungs-Kri­ti­kern wie auch bei En­thu­si­as­ten. Die un­be­que­men Fra­gen, die bei­de Sei­ten je­weils aus­blen­den, müs­sen an­ge­schaut wer­den, um trag­fä­hi­ge Lö­sun­gen bei der Di­gi­ta­li­sie­rung in den Schu­len zu finden.

The­ma #1228

Bil­dung in NRW: Das Schulsystem

Je­der jun­ge Mensch hat ohne Rück­sicht auf sei­ne wirt­schaft­li­che Lage und Her­kunft und sein Ge­schlecht ein Recht auf schu­li­sche Bil­dung, Er­zie­hung und inid­vi­du­el­le För­de­rung”
(Schul­ge­setz)

Das Schul­we­sen in NRW ist nach Schul­stu­fen auf­ge­baut und in Schul­for­men ge­glie­dert. Schul­stu­fen sind die Pri­mar­stu­fe, die Se­kun­dar­stu­fe I und die Se­kun­dar­stu­fe II. Schul­for­men sind die Grund­schu­le ge­folgt von den wei­ter­füh­ren­den Schu­len, d.h. die Sekundar‑, Gesamt‑, Real- und Haupt­schu­len und die Gym­na­si­en oder be­rufs­bil­den­den Schu­len.

JIm Schul­jahr 2019/20 lag die durch­schnitt­li­che Schü­ler­zahl je Klas­se an all­ge­mein­bil­den­den Schu­len in NRW bei 23,5 Schü­lern. Ge­samt- und Re­al­schu­len ha­ben die höchs­ten Klas­sen­fre­quen­zen.

Mit dem Halb­ja­hes­zeug­nis der Klas­se 4 er­hal­ten die El­tern eine Emp­feh­lung für den wei­te­ren Bild­Mit dem Halb­jah­res­zeug­nis der Klas­se 4 er­hal­ten die El­tern eine Emp­feh­lung für den wei­te­ren Bil­dungs­weg ih­res Kin­des. Sie ist als Hil­fe­stel­lung der Grund­schu­le ge­dacht, aber nicht bin­dend. Die tat­säch­li­che Wahl der wei­ter­füh­ren­den Schu­le bleibt den El­tern überlassen.

The­ma #1227

Bil­dung in NRW: Re­li­gi­ons­un­ter­richt in der Schule

Ob­wohl der Re­li­gi­ons­un­ter­richt das ein­zi­ge im Grund­ge­setz (Art. 7 Abs. 3 GG) er­wähn­te Schul­fach ist, ist er wie­der­keh­ren­den Dis­kus­sio­nen aus­ge­setzt. Seit Jah­ren kreist die Dis­kus­si­on vor al­lem um den Um­gang mit re­li­giö­ser und welt­an­schau­li­cher Viel­falt. In viel­fäl­ti­gen De­bat­ten wird die Fra­ge auf­ge­grif­fen, wie zu­neh­men­de re­li­giö­se und welt­an­schau­li­che Viel­falt im und durch schu­li­schen Re­li­gi­ons­un­ter­richt auf­ge­fan­gen wer­den kann.

Ne­ben die christ­li­che Re­li­gi­on und ihre Kon­fes­sio­nen sind in Deutsch­land in den ver­gan­ge­nen Jahr­zehn­ten zu­neh­mend an­de­re “Welt­re­li­gio­nen” ge­tre­ten. Zum Bei­spiel wur­de der is­la­mi­sche Re­li­gi­ons­un­ter­richt ein­ge­führt in NRW im Schul­jahr 2012/13. Im Schul­jahr 2017/18 wur­de das Fach an 234 Schu­len erteilt.

The­ma #1214

Me­di­en: Wel­chen öf­fent­lich-recht­li­chen Rund­funk wol­len wir?

Deutsch­land leit­stet sich eine der größ­ten und teu­erts­ten öf­fent­lich-recht­li­chen Me­di­en­land­schaf­ten der Welt. Da­bei sind die Zu­stän­dig­kei­ten und Kom­pe­ten­zen so­wohl auf Län­der- aus auch auf Bun­des­ebe­ne ver­teilt: Ob­wohl Me­di­en­po­li­tik im Prin­zip zur po­li­ti­schen Ge­stal­tungs­kom­pe­tenz der Bun­de­Deutsch­land leis­tet sich eine der größ­ten und teu­ers­ten öf­fent­lich-recht­li­chen Me­di­en­land­schaf­ten der Welt. Da­bei sind die Zu­stän­dig­kei­ten und Kom­pe­ten­zen so­wohl auf Län­der- als auch auf Bun­des­ebe­ne ver­teilt: Ob­wohl Me­di­en­po­li­tik im Prin­zip zur po­li­ti­schen Ge­stal­tungs­kom­pe­tenz der Bun­des­län­der ge­hört, gibt es auch bun­des­weit ein­heit­li­che Re­ge­lun­gen z.B. zu Höhe und Ein­zie­hung des Rund­funk­bei­trags.

Ein ver­wir­ren­der Kom­plex aus län­der­spe­zi­fi­schen Ver­trä­gen (z.B. Lan­des­me­di­en­ge­setz, Rund­funk­staats­ver­trag NRW) und bun­des­wei­ten Ver­trags­wer­ken (z.B. Rund­funk­ge­büh­ren­staats­ver­trag) sorgt da­bei für we­nig Trans­pa­renz. Zu den Auf­ga­ben der öf­fent­lich-recht­li­chen Sen­der ge­hört eine um­fas­sen­de, viel­fäl­ti­ge und ob­jek­ti­ve Be­richt­erstat­tung über po­li­ti­sche und ge­sell­schaft­li­che The­men. Sie soll dazu bei­tra­gen, dass sich alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger eine ei­ge­ne Mei­nung zu den un­ter­schied­lichs­ten The­men bil­den kön­nen. Eine brei­te ge­sell­schaft­li­che De­bat­te dar­über, ob die öf­fent­lich-recht­li­chen Me­di­en die­sen Auf­trag er­fül­len, fin­det nicht statt.

Im Be­reich der Kon­trol­le stel­len sich zu­dem vie­le Fra­gen: Der NRW-Rund­funk­rat soll den öf­fent­lich-recht­li­chen Rund­funk in un­se­rem Bun­des­land kon­trol­lie­ren und die In­ter­es­sen der All­ge­mein­heit ver­tre­ten. Da­für re­gelt der Rund­funk­staats­ver­trag z.B. die Zu­sam­men­set­zung des Rund­funk­rats, wel­cher ak­tu­ell aus 55 eh­ren­amt­li­chen Mit­glie­dern plus Ver­tre­tern be­steht. Die­se wer­den teil­wei­se vom Land­tag ge­wählt und teil­wei­se von ver­schie­de­nen In­sti­tu­tio­nen wie Kir­chen, Ge­werk­schaf­ten und So­zi­al­ver­bän­den ent­sandt. Es stellt sich die Fra­ge, wie un­ab­hän­gig der Rund­funk­rat da­mit wirk­lich von der Lan­des­po­li­tik und der Lan­des­re­gie­rung ist.

The­ma #1213

Me­di­en: Wie wol­len wir den öf­fent­lich-recht­li­chen Rund­funk finanzieren?

Zum 1. Ja­nu­ar 2013 wur­den die bis da­hin durch die GEZ ein­ge­zo­ge­nen Rund­funk­ge­büh­ren durch ei­nen Rund­funk­bei­trag er­setzt und die GEZ zum „Bei­trags­ser­vice für ARD, ZDF und Deutsch­land­ra­dio“ um­ge­wan­delt. Da­mit wur­de die Fi­nan­zie­rung der öf­fent­lich-recht­li­chen An­stal­ten auf ei­nen fes­ten Be­trag pro Haus­halt um­ge­stellt. Wäh­rend Wohn­ge­mein­schaf­ten und Fa­mi­li­en ent­las­tet wer­den, da nur noch ein Bei­trag pro Woh­nung be­zahlt wird, wur­de der Bei­trag für Rund­funk­teil­neh­mer ohne Fern­se­her (nur Ra­dio oder PC) von € 5,76 auf ak­tu­ell € 18,36 er­höht – was über 200% ent­spricht.

Im Un­ter­schied zu den frü­he­ren Rund­funk­ge­büh­ren ist der Rund­funk­bei­trag nicht an die tat­säch­li­che In­an­spruch­nah­me der Leis­tung ge­bun­den. Da­mit ent­steht eine Pflicht zur Zah­lung der Rund­funk­bei­trä­ge, selbst wenn die Leis­tun­gen nicht in An­spruch ge­nom­men wer­den.

Grund­sätz­lich ist Me­di­en­po­li­tik Län­der­sa­che, wäh­rend der Rund­funk­bei­trags­staats­ver­trag die Höhe der Rund­funk­bei­trä­ge aber län­der­über­grei­fend und da­mit bun­des­ein­heit­lich re­gelt. Gleich­zei­tig er­mit­teln alle Lan­des­rund­funk­an­stal­ten ge­mein­sam ih­ren Fi­nan­zie­rungs­be­darf und mel­den die­sen bei der zen­tra­len „Kom­mis­si­on zur Er­mitt­lung des Fi­nanz­be­darfs der Rund­funk­an­stal­ten“ (KEF) an, die je­doch nach ak­tu­el­lem Be­schluss des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts im Zwei­fels­fall kei­ne wirk­li­che Kon­troll­funk­ti­on mehr wahr­neh­men kann.

The­ma #1240

De­mo­kra­tie

Un­ser Bun­des­tag wird im­mer grö­ßer. Grund ist die zu­neh­men­de An­zahl der Über­hang- und da­mit auch der Aus­gleichs­man­da­te. Die­se kom­men zu­stan­de, wenn eine Par­tei über die Erst­stim­men mehr Di­rekt­man­da­te er­hält, als ihr ei­gent­lich auf­grund der Zweit­stim­men zu­ste­hen. Der Bun­des­tag zähl­te 2017 die Re­kord­zahl von 709 Ab­ge­ord­ne­ten und hat zur­zeit so­gar 736 Sit­ze.

Deutsch­land ist eine re­prä­sen­ta­ti­ve De­mo­kra­tie. Das be­deu­tet, die Bür­ger kön­nen zwar po­li­ti­sche Repräsentanten/innen wäh­len, sind aber nicht di­rekt an po­li­ti­schen Ent­schei­dun­gen be­tei­ligt. Vie­le Men­schen aber füh­len sich von den Par­tei­po­li­ti­kern ohne an­de­re Be­rufs­er­fah­rung nicht wirk­lich re­prä­sen­tiert. Mehr di­rekt­de­mo­kra­ti­sche Ele­men­te könn­ten die­sem Ver­trau­ens­ver­lust ent­ge­gen­wir­ken. Bür­ger­rä­te sind eine Mög­lich­keit, dies um­zu­set­zen. (Vor­bild: die iri­schen Ci­ti­zens‘ As­sem­blies : 99 zu­fäl­lig aus­ge­wähl­te Bür­ger dis­ku­tie­ren po­li­ti­sche Fra­gen und emp­feh­len der Re­gie­rung eine Lö­sung).

Um Macht­miss­brauch zu ver­hin­dern, ist die Ge­wal­ten­tei­lung ein Prin­zip un­se­res Staa­tes. Der Bun­des­tag bil­det die le­gis­la­ti­ve, die Bun­des­re­gie­rung die exe­ku­ti­ve Ge­walt.
Oft­mals ist die Ge­wal­ten­tei­lung nicht mehr ge­ge­ben – schon we­gen dem Frak­ti­ons­zwang. Un­ter Frak­ti­ons­zwang ver­steht man die Ver­pflich­tung der Ab­ge­ord­ne­ten, ei­nem zu­vor ge­fass­ten Frak­ti­ons­be­schluss ent­spre­chend ab­zu­stim­men. In der Theo­rie gibt es in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land kei­nen Frak­ti­ons­zwang – und es darf ihn auch nicht ge­ben (Art 38 Ab­satz 1 Satz GG). Die Ab­ge­ord­ne­ten des Deut­schen Bun­des­ta­ges sind “an Auf­trä­ge und Wei­sun­gen nicht ge­bun­den und nur ih­rem Ge­wis­sen un­ter­wor­fen.“
Prak­tisch sieht das aber oft an­ders aus: Über Ent­schei­dun­gen wird meist be­reits vor der Ab­stim­mung im Bun­des­tag in­tern in den Frak­tio­nen ab­ge­stimmt. Fast alle Mit­glie­der hal­ten sich an das Er­geb­nis.
Wäre die Auf­he­bung des Frak­ti­ons­zwangs ein Aus­weg aus die­sem Di­lem­ma?

Der Bun­des­prä­si­dent hat das höchs­te Amt im Staat inne, er soll­te nach dem Geist der Ver­fas­sung über den Par­tei­en ste­hen, das Volk ei­nen und für Aus­gleich sor­gen. Ge­wählt wird er von der Bun­des­ver­samm­lung. Die­se be­steht aus al­len Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten und aus der glei­chen An­zahl von Mit­glie­dern, die von den Volks­ver­tre­tern der Län­der ge­wählt wer­den. Bei der Wahl am 13. Fe­bru­ar die­ses Jah­res ge­hör­ten z.B. Han­si Flick und Leon Go­retz­ka, Alex­an­der Gerst und Die­ter Nuhr der Ver­samm­lung an. Es gibt aber auch durch­aus Zwei­fel an dem Sinn ei­nes sol­ches Wahlprozesses.

The­ma #1241

Ge­sund­heit

Das wich­tigs­te Ar­gu­ment für die re­strik­ti­ven Maß­nah­men zum In­fek­ti­ons­schutz in den Das wich­tigs­te Ar­gu­ment für die re­strik­ti­ven Maß­nah­men zum In­fek­ti­ons­schutz in den letz­ten Mo­na­ten war die dro­hen­de Über­las­tung des Ge­sund­heits­sys­tems. Eine der­ar­ti­ge Über­las­tung könn­te durch eine Sta­bi­li­sie­rung / Er­hö­hung der Ka­pa­zi­tä­ten ver­hin­dert wer­den.

Ein Weg aus der Pan­de­mie, auf den sich die Po­li­tik schon früh fest­ge­legt hat, ist die Imp­fung. Mo­del­lie­run­gen von ver­schie­de­nen In­sti­tu­ten er­ge­ben im­mer wie­der, dass da­für auch eine ge­wis­se Impf­quo­te er­for­der­lich sei.

Seit dem 1. Ja­nu­ar 2021 ha­ben Ärz­te und Kran­ken­häu­ser die Mög­lich­keit, für ihre Pa­ti­en­ten eine elek­tro­ni­sche Akte an­zu­le­gen. Ab 2023 sol­len Ver­si­cher­te die Da­ten auf ih­rer Pa­ti­en­ten­ak­te auch frei­wil­lig für For­schungs­zwe­cke zur Ver­fü­gung stel­len kön­nen. Ge­plant ist au­ßer­dem die Ein­füh­rung ei­ner App für Re­zep­te.

Die meis­ten Kran­ken­haus­auf­ent­hal­te ver­lau­fen ohne Zwi­schen­fäl­le. Den­noch aber tre­ten bei meh­re­ren zehn­tau­send Pa­ti­en­ten pro Jahr so­ge­nann­te „Un­er­wünsch­te Er­eig­nis­se“ auf. Das kön­nen Druck­ge­schwü­re, Fehl­dia­gno­sen oder schwe­re In­fek­tio­nen bis hin zu ei­ner Sep­sis sein.

In Deutsch­land exis­tie­ren zur­zeit die ge­setz­li­che und die pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung ne­ben­ein­an­der. Im­mer wie­der wird aber auch eine „Bür­ger­ver­si­che­rung“ vor­ge­schla­gen, in die alle Bür­ger ein­zah­len und dann die glei­chen Leis­tun­gen erhalten.

The­ma #1243

Ge­rich­te und Ge­set­ze in Deutschland

Das Rechts­sys­tem in Deutsch­land ist in Pri­vat­recht und öf­fent­li­ches Recht un­ter­teilt. Das Pri­vat­recht re­gelt die Rechts­be­zie­hun­gen der ein­zel­nen Bür­ger zu­ein­an­der (z.B. Kauf und Ver­kauf und Ver­mie­tun­gen). Das öf­fent­li­che Recht re­gelt die Be­zie­hun­gen des Ein­zel­nen zur öf­fent­li­chen Ge­walt und die Be­zie­hun­gen der öf­fent­li­chen Ge­wal­ten zu­ein­an­der (z.B. Ver­wal­tungs­recht, das Straf- und Pro­zess­recht und das Ver­fas­sungs­recht).
Die Ge­rich­te in Deutsch­land sind in selbst­stän­di­ge Ge­richts­zwei­ge ge­glie­dert, und zwar in Zi­vil- und Straf­ge­rich­te, Ver­wal­tungs­ge­rich­te, Ar­beits­ge­rich­te, So­zi­al­ge­rich­te und Fi­nanz­ge­rich­te. In al­len Ge­richts­zwei­gen gibt es je­weils Ge­rich­te auf Lan­des­ebe­ne und über­ge­ord­ne­te Ge­rich­te auf Bun­des­ebe­ne.

Staats­bür­ger wol­len sich prin­zi­pi­ell an „Recht und Ge­setz“ hal­ten. Die Fra­ge ist aber, ob das über­haupt mög­lich ist, an­ge­sichts der ge­wal­ti­gen An­zahl und der zu­neh­men­den Kom­ple­xi­tät von Ge­set­zen und Ver­ord­nun­gen auf Landes‑, Bun­des- und eu­ro­päi­sche Ebe­ne. Rechts­fach­leu­te spre­chen von ei­nem ge­wal­ti­gen Nor­men­zu­wachs und vom „Nor­men­hun­ger“ von Ver­wal­tung und Jus­tiz. aaa

The­ma #1246

Un­ab­hän­gig­keit der Richter

Laut Grund­ge­setz sind Rich­ter in ih­rer Recht­spre­chung un­ab­hän­gig und nur dem Ge­setz un­ter­wor­fen. Un­ab­hän­gi­ge Rich­ter so­wie ver­schie­de­ne Zu­stän­dig­kei­ten und In­stan­zen sol­len das Recht je­des Ein­zel­nen auf eine un­par­tei­ische Recht­spre­chung ga­ran­tie­ren.

Die Un­par­tei­lich­keit der Rich­ter ist ge­ne­rell ein we­sent­li­ches Merk­mal des Rechts­staats. Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt und die Lan­des­ver­fas­sungs­ge­rich­te sind die Kon­troll­in­stan­zen für die Ver­fas­sungs­mä­ßig­keit des po­li­ti­schen Le­bens. Die Be­deu­tung die­ser Ge­rich­te macht die Be­set­zung je­der Rich­ter­stel­le zu ei­nem Po­li­ti­kum. Die Rich­ter des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts wer­den vom Bun­des­tag und vom Bun­des­rat ge­wählt. Die Rich­ter der Lan­des­ver­fas­sungs­ge­rich­te wer­den auf Vor­schlag ei­nes be­son­de­ren Aus­schus­ses durch die Land­ta­ge gewählt.

The­ma #1245

Straf­ver­fol­gung

Die Ver­fol­gung von Straf­ta­ten ist Auf­ga­be der Staats­an­walt­schaft. Die Staats­an­walt­schaft ist nicht Teil der Ju­di­ka­ti­ve son­dern Ver­wal­tungs­be­hör­de. Straf­recht­li­che Er­mitt­lun­gen kann die Po­li­zei oder die Staats­an­walt­schaft ein­lei­ten. Nach Ab­schluss der Er­mitt­lun­gen ent­schei­det die Staats­an­walt­schaft, ob sie An­kla­ge er­hebt oder das Ver­fah­ren ein­stellt. Die Staats­an­walt­schaft ist den­noch an das Ge­setz ge­bun­den.

Bei ei­nem Ver­ge­hen kann die Staats­an­walt­schaft von ei­ner Straf­ver­fol­gung ab­se­hen (wenn z.B. die Schuld des Tä­ters als ge­ring an­zu­se­hen ist) oder vor­läu­fig von der Er­he­bung ei­ner Kla­ge ab­se­hen und dem Be­schul­dig­ten die Be­zah­lung ei­ner be­stimm­ten Geld­sum­me auf­er­le­gen.

In ei­nem Straf­ver­fah­ren kön­nen sich das Ge­richt, die Staats­an­walt­schaft und der An­ge­klag­te dar­auf ver­stän­di­gen, dass die­ser bei ei­nem Ge­ständ­nis oder für das Lie­fern von In­for­ma­tio­nen ei­nen Straf­ra­batt er­hält. Die­se Re­ge­lung wird manch­mal als „Deal“ bezeichnet.

Sind Sie be­reit für die ba­sis­de­mo­kra­ti­sche Probefahrt?

Schluss da­mit, dass wir als Volk nur alle vier Jah­re die Wahl ha­ben und vie­le Men­schen in die­sem Land von un­se­ren Po­li­ti­kern und un­se­rem Po­li­tik­sys­tem ent­täuscht sind. Das wol­len wir ändern.

„Alle Staats­ge­walt geht vom Vol­ke aus.
Sie wird vom Vol­ke in Wah­len und
Ab­stim­mun­gen […] ausgeübt.“

Grund­ge­setz Ar­ti­kel 20,2

Sie fin­den das Kon­zept der Ba­sis­de­mo­kra­tie gut und möch­ten uns unterstützen?

Die 4 Säu­len:
Die Ba­sis un­se­rer de­mo­kra­ti­schen Politik

FREIHEIT
re­spek­tie­ren

Eine frei­heit­li­che Ge­sell­schaft er­for­dert eine ba­sis­de­mo­kra­ti­sche Wil­lens­bil­dung, bei der alle mün­di­gen Bür­gern gleich­be­rech­tigt an po­li­ti­schen Ent­schei­dun­gen be­tei­ligt sind. Die­se Gleich­be­rech­ti­gung will die­Ba­sis för­dern und durch glei­chen Zu­gang zu Wil­lens­bil­dung, Ent­schei­dungs­fin­dung und Ent­schei­dungs­be­fug­nis garantieren.

MACHTBEGRENZUNG
durch­set­zen

Eine frei­heit­li­che Ge­sell­schaft ist nur vor­stell­bar, wenn Macht­struk­tu­ren kon­trol­liert und be­grenzt wer­den. Funk­ti­ons- und Man­dats­trä­ger von die­Ba­sis blei­ben im­mer al­len Mit­glie­dern ver­pflich­tet. Des­halb wer­den durch re­gel­mä­ßi­ge Be­fra­gun­gen und Ab­stim­mun­gen in den ver­schie­de­nen Gre­mi­en Emp­feh­lun­gen der Par­tei­ba­sis ein­ge­holt und berücksichtigt.

ACHTSAMKEIT
för­dern

So acht­sam wie wir selbst be­han­delt wer­den möch­ten, soll­ten wir auch un­ser Ge­gen­über be­han­deln. Doch erst aus dem acht­sa­men und lie­be­vol­len Um­gang mit sich selbst, er­wächst die re­spekt­vol­le Be­geg­nung mit den Mit­men­schen. Die­se Ein­sicht ist Grund­la­ge für die­Ba­sis. Gleich­zei­tig ist sie un­ser Leit­bild für eine Ge­sell­schaft, in der wir Men­schen ge­walt­frei kom­mu­ni­zie­ren und ei­nen fried­li­chen und so­li­da­ri­schen Um­gang mit­ein­an­der pflegen.

SCHWARMINTELLIGENZ
nut­zen

Un­se­re Welt wird im­mer kom­ple­xer. Ver­ein­zel­tes Ex­per­ten­wis­sen ga­ran­tiert nicht au­to­ma­tisch die bes­ten Lö­sun­gen. die­Ba­sis möch­te die „Weis­heit der Vie­len“ nut­zen. Denn aus vie­len ver­schie­de­nen Per­spek­ti­ven be­trach­tet lässt sich ein Sach­ver­halt bes­ser er­ken­nen und be­son­ne­ner dar­über ent­schei­den. Nur so fin­den sich wirk­lich aus­ge­wo­ge­ne Lö­sun­gen für eine le­bens­wer­te Zu­kunft al­ler Men­schen und für den nach­hal­ti­gen Um­gang mit der Natur.

die­Ba­sis:
Ge­mein­sam in eine neue Zukunft

Ver­ant­wor­tung und Ver­än­de­rung für Ge­sell­schaft und Um­welt
Im Lau­fe der letz­ten Jah­re, und be­son­ders im Jahr 2020, wur­den zahl­rei­che Ge­set­ze und Ver­ord­nun­gen im Schnell­ver­fah­ren er­las­sen. Fol­gen dar­aus sind tief­grei­fen­de, wirt­schaft­li­che und so­zia­le Aus­wir­kun­gen und weit rei­chen­de Frei­heits­ein­schrän­kun­gen.

Frei­heit, Ge­sund­heit und die Le­bens­grund­la­ge auf un­se­rem Pla­ne­ten sind durch In­ter­es­sen Ein­zel­ner mas­siv und in ge­fähr­li­chem Aus­maß in­fra­ge ge­stellt. Mit ge­ra­de­zu un­vor­stell­ba­ren Geld­mit­teln neh­men sie glo­bal Ein­fluss und ver­fol­gen Pro­fit und Lob­by­is­mus.

Im Juli 2020 hat eine gro­ße Grup­pe von Men­schen die Ba­sis­de­mo­kra­ti­sche Par­tei Deutsch­land neu ge­grün­det. Ge­mein­sam sind wir ge­tra­gen von der Über­zeu­gung, dass der po­li­ti­sche Wil­le der Bür­ger end­lich un­mit­tel­bar und di­rekt in den Par­la­men­ten zum Aus­druck ge­bracht wer­den muss.

die­Ba­sis ver­eint Men­schen ohne Un­ter­schied der Staats­an­ge­hö­rig­keit, des Stan­des, der Her­kunft, der eth­ni­schen Zu­ge­hö­rig­keit, des Ge­schlechts, der se­xu­el­len Ori­en­tie­rung und des Be­kennt­nis­ses.

Wir alle sind ge­prägt vom Geis­te so­zia­ler Ge­rech­tig­keit und Selbst­be­stim­mung. To­ta­li­tä­re, dik­ta­to­ri­sche, fa­schis­ti­sche und un­de­mo­kra­ti­sche Be­stre­bun­gen je­der Art leh­nen wir ent­schie­den ab. Je­der, der beim Aus­bau ei­nes de­mo­kra­ti­schen Rechts­staa­tes und ei­ner mo­der­nen frei­heit­li­chen Ge­sell­schafts­ord­nung mit­wir­ken möch­te, ist herz­lich ein­ge­la­den, bei uns ak­tiv zu werden.

die­Ba­sis
setzt sich ein für:

  • Ba­sis­de­mo­kra­tie
    Je­der kann Vor­schlä­ge zu ei­nem The­ma ein­brin­gen und dar­über abstimmen.
  • Ech­te Mei­nungs­frei­heit
    Je­der darf die ei­ge­ne Mei­nung frei äu­ßern, ohne Re­pres­sio­nen be­fürch­ten zu müssen.
  • In­for­ma­ti­ons­frei­heit
    In­for­ma­tio­nen müs­sen ohne Zen­sur frei ver­füg­bar sein.
  • Macht­be­gren­zung in der Po­li­tik
    Po­li­ti­sche Äm­ter und Macht müs­sen kon­trol­liert werden.
  • Ex­per­ten­kom­mis­sio­nen
    Ex­per­ti­se aus un­ter­schied­li­chen Fach­rich­tun­gen stützt wich­ti­ge Entscheidungen.
  • Das Wohl un­se­rer Kin­der
    Kin­der ha­ben ein Recht auf Bil­dung und freie Ent­fal­tung. Ihr Wohl muss bei al­len Ent­schei­dun­gen mit­be­dacht werden.
  • Die Zu­kunft des Mit­tel­stan­des
    Der Mit­tel­stand trägt un­se­re Wirt­schaft und Ge­sell­schaft. Er muss vor schäd­li­chen Maß­nah­men ge­schützt und ge­recht be­steu­ert werden.
  • Ge­wal­ten­tei­lung
    Die Ge­wal­ten­tei­lung ist Ga­rant ei­ner funk­tio­nie­ren­den De­mo­kra­tie. Sie muss voll­um­fäng­lich her­ge­stellt werden.